Foto: Katharina Tschischka
Rumänien – alte Traditionen, modernes Leben, Wälder und Weiten
Die Studienreise der Kolping Akademie Würzburg nach Rumänien begeisterte alle Teilnehmenden.
In sieben Tagen legte die Gruppe mit Reiseleiter Ciprian Muntean rund 1.500 Kilometer zurück, überquerte zweimal die Ostkarpaten und erlebte die Regionen Siebenbürgen, Moldau und Maramuresch.
Die Studienreise der Kolping Akademie Würzburg nach Rumänien begeisterte alle Teilnehmenden. In sieben Tagen legte die Gruppe mit Reiseleiter Ciprian Muntean rund 1.500 Kilometer zurück, überquerte zweimal die Ostkarpaten und erlebte die Regionen Siebenbürgen, Moldau und Maramuresch.
Die prächtige Kirchenburg in Birtan und ein interethnisches Museum in Alzen brachte die Geschichte der Siebenbürger Sachsen nahe und die Städte Hermannstadt und Schäßburg verzauberten mit ihren Innenstädten.
Die Moldauklöster mit den beeindruckenden Malereien wurden besonders im Kloster Moldovita von Schwester Tatjana, einer griechisch - orthodoxen Nonne erklärt. Die Führung gab nicht nur einen tiefen Einblick in Darstellungen der Bibel, sondern machte auch den tiefen Glauben von Schwester Tatjana erfahrbar und war ein Höhepunkt der Reise.
Bedrückend aber auch das Bewusstsein, dass man sich in Radautz und Viseu de Sus in unmittelbarer Nähe zur Grenze der Ukraine befand.
Beeindruckend die Fahrt über die Ostkarpaten mit Aussicht auf schier endlose Wälder. Eine Fahrt mit einer historischen Dampfeisenbahn durch ein Tal in der Maramuresch und die Besichtigung einer der ältesten und größten Salzminen in Turda, Siebenbürgen rundete die Tage ab.
Den letzten Abend verbrachte man in Sibiel, einem kleinen Dorf nahe Hermannstadt bei einer rumänischen Bauernfamilie, die beste Hausmannskost auftischte und die Zeit in Rumänien wunderbar kulinarisch abrundete.
Bereichert wurde die beeindruckende Reise durch eine gute Gemeinschaft ganz im Sinne Kolpings.
Katharina Tschischka